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PROTECTS

20.06.2013 :: English :: Druckversion
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Institution Building & Inter-institutional Communication

Die Steuerung der Komponente 6000 wird gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH und dem Institut für Umwelt und menschliche Sicherheit (UNU-EHS) der Universität der Vereinten Nationen durchgeführt.

Die Teilkomponente 6100 wird von UNU-EHS und InWEnt realisiert. Die Teilkomponente 6200 übernimmt die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), während die Teilkomponente 6300 von der GTZ umgesetzt wird. Zur Realisierung wird für das Arbeitspaket 6000 mit den drei o. g. Teilkomponenten derzeit ein detaillierter Operationsplan mit ausgearbeitet.

Die Situationsanalyse hat deutlich gemacht, dass eine der wesentlichen Herausforderungen an das Capacity Building in der engeren Verbindung der Anforderungen, die sich aus den in Deutschland entwickelten Technologien, Modellen und Instrumente ergeben, mit den vorhandenen und auszubauenden personellen Kapazitäten der operativen Institutionen in Indonesien besteht. Diese enge Verknüpfung der F+E Aktivitäten in Deutschland und Ausbildungsmaßnahmen soll durch wissenschaftliche und technische Trainingskurse in Indonesien und Deutschland, z.B. durch Train-the-Trainer Programme in Indonesien und durch PhD und PostDoc Programme erreicht werden.

Um diese besondere Abstimmung und Umsetzung zu gewährleisten, soll in Indonesien hierzu eine Capacity Building Unit (CBU) geschaffen werden. Aufgabenstellung, Struktur und Besetzung der CBU werden gemeinsam inhaltlich abstimmt. Diese CBU wird von jedem der in der Komponente 6000 direkt beteiligten Institutionen (GTZ, BGR, InWEnt und UNU-EHS) unterstützt und gleichzeitig auch beansprucht, um insbesondere die Aktivitäten der drei im Rahmen der Prüfmission im September 2005 festgestellten Ergebnisse umzusetzen. Die CBU soll dabei vor allem der Verknüpfung und dem Transfer zwischen den drei einzelnen im Arbeitspaket 6000 vorhandenen Teilkomponenten dienen. Eine weitere Aufgabe dieser Einheit ist beispielsweise, Kurse für die Aus- und Fortbildungsmaßnahmen gemeinsam mit den deutschen Fachinstitutionen zu entwickeln und zu betreuen sowie die Vorauswahl geeigneter PhD und PostDoc Kandidaten zu unterstützen. Die Aufgaben der CBU werden momentan detailliert definiert.

Als indonesische Partnerorganisation zur Institutionalisierung der CBU ist RISTEK vorgesehen. Fachkräfte für die Besetzung der CBU können aber auch von LIPI sowie weiteren Institutionen aus dem Bereich Frühwarnung wie z.B. BAKORNAS kommen. Die Einbindung der CBU in die Organisationsstruktur ist durch das „Grand Scenario“ des Indonesischen TEWS (INA-TEWS) vor-gegeben. Neben den Mitarbeitern der Partnerorganisationen ist eine externe Fachkraft zur Unterstützung und Hilfestellung für die CBU vorgesehen.


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