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PROTECTS

25.05.2013 :: English :: Druckversion
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Aus- und Fortbildung

Teilkomponente 6100

Die Zielsetzung der Teilkomponente 6100 liegt in der Stärkung und im Aufbau individueller Kapazitäten in der Region des Indischen Ozeans. Primär steht ein wissenschaftlicher und technischer Austausch im Vordergrund. Außerdem werden die Managementkompetenzen von Nachwuchskräften und Fachexperten gestärkt.

Akademische Ausbildung

Die akademische Ausbildung sieht ein Gastwissenschaftlerprogramm (PostDoc) sowie ein Graduiertenkolleg (PhD) vor. Während ein Gastwissenschaftler im PostDoc Programm jeweils für einen Kurzaufenthalt (2-6 Monate) an einer der relevanten Deutschen Forschungseinrichtungen forschend tätig ist, läuft das Doktorandenprogramm insgesamt über drei Jahre und schließt mit einer Promotion für den Nachwuchswissenschaftler an einer deutschen Universität ab.

Das PostDoc/Gastwissenschaftler Programm im Rahmen der Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen ermöglicht bereits etablierten Wissenschaftler einen Kurzzeitaufenthalt in Deutschland, um ein Forschungsvorhaben mit der jeweiligen deutschen Partnerinstitution gemeinsam durchzuführen. Während des Aufenthalts in Deutschland wird jedem Gastwissenschaftler die Möglichkeit offeriert an Weiterbildungsveranstaltungen teilzunehmen. UNU-EHS bietet hierzu ergänzende Fachseminare und Kurz-Workshops zu den Themen „disaster management“ und „vulnerability assessment“ an.
Weitere Infos: http://www.ehs.unu.edu/index.php/article:227?menu=32

Das PhD Programm ermöglicht Nachwuchswissenschaftler mit einem MSc Abschluss in einer der relevanten Forschungseinrichtungen einen Langzeitaufenthalt in Deutschland. Ein Promotionsthema wird mit der jeweiligen deutschen Partnerinstitution (Komponenten 1000-5000) durchgeführt und an einer deutschen Universität zum Abschluss (Promotion) gebracht. Das Graduiertenkolleg wird grundsätzlich als Sandwich-Programm ausgerichtet und sieht vor, dass der Doktorand 6-8 Wochen im Jahr seine bereits gewonnenen Erkenntnisse und Forschungsergebnisse in seiner Heimatinstitution kommuniziert und gleichsam in die weitere Entwicklung und den Aufbau des TEWS vor Ort eingebunden wird. So werden eine Verzahnung der Forschungsarbeit und damit eine nachhaltige Entwicklung des Tsunami-Frühwarnsystems angestrebt.
Weitere Infos: http://www.ehs.unu.edu/index.php/article:221?menu=75