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PROTECTS

20.09.2014 :: English :: Druckversion
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Warnzentrum

Die verschiedenen Komponenten des Frühwarnsystems werden in einem Warnzentrum zusammengeführt. Hier laufen die Daten der verschiedenen Messinstrumente (Seismometer, Ozeanboden-Drucksensoren, Bojen, Pegel und GPS-Instrumente) ein und werden ausgewertet. Mit Hilfe eines entscheidungsunterstützenden Systems und auf der Grundlage von Simulationen und vorgefertigten Gefährdungs- und Risikokarten der Küstenbereiche kann der „Operator“ abschätzen, ob möglicherweise ein Tsunami entstanden ist und wann und wo mit dem Eintreffen der Welle und weiterhin auch mit welcher Wellenhöhe zu rechnen ist. Diese Informationen werden an Katastrophenschutzbehören, Einsatzkräfte und Medien weitergegeben. Die Bevölkerung kann gezielt gewarnt und Evakuierungsmaßnahmen können eingeleitet werden.

Die Potentiale moderner Erdbeobachtungstechnologien im Falle einer Tsunami-Katastrophe werden anhand von Studien evaluiert.

Von diesem Arbeitsplatz werden die Warnmeldungen national und international verteilt.

Im Kontrollraum des nationalen Warnzentrums BMKG werden die Messdaten ausgewertet und im Entscheidungsunterstützungssystem aufbereitet. Dadurch lässt sich die Gefährdung einzelner Küstenabschnitte differenziert ermitteln. Der Kontrollraum ist rund um die Uhr besetzt. In jeder Schicht dieses sogenannten 24/7-Diensts arbeiten Schichtleiter, Operatoren und Support-Personal.